Darf’s noch etwas kleiner sein?

12 Atome für ein Bit! Eine kleinere Speichereinheit gab es noch nie! 

Forscher von IBM und dem Hamburger Center for Free-Electron Laser Science (CEFL) haben den kleinsten magnetischen Datenspeicher der Welt entwickelt. Ein Byte (also 8 Bit) passt somit auf 96 Atome.

Alltagstauglich ist diese Technologie natürlich noch nicht ganz:

  • zum Beschreiben und Auslesen des Speichermedium braucht man ein Rasrertunnelmikroskop
  • Stabil bleibt  das ganze nur bei einer Temperatur von -268 Grad.

.Aber sonst…

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VR zur Vergrecherjagd

Ein  begehbaren VR-Modell des Konzentrationslagers Auschwitz  soll dabei helfen, Wachpersonal zu entlarven, die behaupten, sie hätten von den schlimmen Dingen nichts mitgekriegt…

Virtual Reality: Begehbares 3D-Modell von Auschwitz entlarvt Wachmänner

Ich liebe dieses VR-Thema: im Moment kommt’s mir vor wie ein Wettlauf, die besten Ideen, die originellen Anwendungen füreine Technologie zu finden, die bestenfalls in den Kinderschuhen steckt! Viel spannender geht’s wirklich nicht mehr…

[proj] VR

Frisch vom Holodeck heimgekommen, sprudeln die Projektideen…

– Man sitzt auf einem Stuhl, auf dessen Lehne ein Controller montiert ist –> in der  VR-Welt wir der Stuhl dann zu Rollstuhl  bzw. zum Kapitänssessel..

– Man sieht durch die Brille die Welt aus Kinderaugen

– manipulierbare optische Täuschungen à la M.C. Escher

Computersprache statt Fremdsprache

Ist das Erlernen einer Programmiersprache ähnlich schwer/wichtig/bedeutungsvoll wie das Erlernen einer Fremdsprache?

Die Antwort auf diese Frage fällt je nach Gesprächspartner unterschiedlich aus:

  • Der Senat in Florida sagt „Ja“ und erlaubt den Schülern im Land künftig, Kurse in einer Programmiersprache statt einer Fremdsprache zu besuchen.
  • Selbst unser Sigmar Gabriel hat sich vor zwei Jahren dafür ausgesprochen, ein entsprechendes Schulfach verbindlich einzuführen. Fordern kann er da als Bundespolitiker natürlich viel 😉 Prompt kam auch der Widerspruch von der damaligen Vorsitzenden der Kultusminister-Konferenz:“Klassische Schulen müssen Allgemeinbildung vermitteln, aber keine Spezialisten für Informationstechnik produzieren“. Ähnlich plakativ, dieses „Argument“.

Mir persönlich fallen da v. a. drei Gründe ein, wegen derer ich mich immer für da Erlernen von Fremdsprachen aussprechen würde:

  1. Bei Bewerbungen heutzutage kann man es sich schlichtweg nicht leisten, beim Feld „Fremdsprachenkenntnisse“ einfach einen Strich zu setzen.
  2. Die Fremdsprache bringt immer jede Menge Kontextwissen über das entsprechende Land. Ich halte das für unersetzbar. Klar, der Subtext einer Programmiersprache ist auch reizvoll, aber m. E kein vollwertiger Ersatz.
  3. (und am wichtigsten): Eine Sprache lernt man, um mit anderen zu sprechen, zu verhandeln, Witze zu reißen, während eine Programmiersprache so gesehen „tot“ ist (sieht man mal von den tollen Fehlermeldungen ab)

 

 

[proj] Animierte Strichmännchen

Eine App erlaubt es, unkomolizierte Mini-Movies mit Strichmännchen zu erstellen. Filmt also Euere eigenen Erklärvideos, verfilmt die neuesten Flachwitze oder dreht die neueste StarWars-Episode.

Näher beschrieben wird die App namens Stick Nodes Stickman Animator in der c’t 5 (20. 2. 2016) – den Artikel gibt’s auf Nachfrage bei mir…